Sitzung der ARK-RWL am 7. Mai 2017

Wieder stand die Frage der KZVK-Eigenbeteiligung auf der Tagesordnung. Beide Seiten machten Vorschläge, wie die divergierenden Positionen angenähert werden können. Der vkm‑rwl vertrat die Auffassung, dass eine Regelung dafür sorgen muss, dass die ARK-RWL wieder eigenständig über die Höhe der Beteiligung der Dienstnehmer entscheidet. Zur Zeit beinhaltet der BAT-KF eine Automatik, die bei steigenden Beiträgen für die Zusatzversorgung die Mitarbeitenden mit höheren Anteilen belastet.

Die Eingruppierung von pädagogischen Leitungen von Verbänden von Kindertageseinrichtungen war ein weiteres Thema, das schon in der vorhergehenden Sitzung beraten wurde. Nach Vertagung zur Klärung der Rahmenbedingungen wurde nun die Beratung in eine Arbeitsgruppe gegeben.

Der Antrag des vkm-rwl auf stufengleiche Höhergruppierung wurde nach Überarbeitung nun beschlossen und tritt zum 1. Juli 2017 in Kraft.

Ganz unterschiedliche Auffassungen gab es hingegen beim Tätigkeitsmerkmal für Fachkräfte mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung in Werkstätten für behinderte Menschen. Der vkm‑rwl vertrat die Auffassung, dass ein erforderlicher Facharbeiterinnenbrief unabhängig von der Fachrichtung zur Eingruppierung als Fachkraft ausreicht, die Dienstgeberseite schloss sich den Argumenten aus einem Spruch des Kirchengerichtshofes an, nach dem je nach Auftragslage in einer Werkstatt Mitarbeitende als Fachkraft zu bezahlen seien oder eben nicht, wenn gerade keine fachspezifische Arbeit geleistet wird. Der Antrag wurde zur erneuten Beratung vertagt.

Berichte gab es aus den Arbeitsgruppen der ARK-RWL, die sich mit den Entgeltgruppenplänen für die Pflege und der Eingruppierung von Kirchenmusiker befasst haben. Die Anpassung der Tätigkeitsmerkmale in der Pflege braucht noch einige Zeit; ein Ergebnis für die Bezahlung von Stellvertretungen in der Kirchenmusik lag vor und soll mit kleinen Veränderungen in der nächsten Sitzung beschlossen werden..

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